Jedenfalls .. äh .. hrm .. Dinger .. mit Buchstaben .. stehen in Büchern .. Worte!

Wollte den Artikel erst „Unnu, wech, isso. EazyPeazy und was nicht noch alles. Vong Worten her.“ nennen. Aber das ist selbst als Witz so dämlich das ich das lasse.

Tjo, unnu is die Bong weg. Vorhin nen grossen Müllsack fertig gemacht. (Alte Bratpfanne, bissken Stoffzeugs, also Klamottenstoffe, Kram halt.) Mh was könnt da noch so rein; und zack war se weg. Einfach so. Rauch ja eh nur noch Zigaretten die letzten 2 Monate. Da kam ja das neue WoW-Addon, den Vorrat an Testzigaretten weggeharzt die ersten 2 Wochen (8 oder 9 Schachteln warens. Völlig übertriebene Verhältnisse für mich, sonst warens ja gradma die 90g Tabak und 2 Schachteln den Monat.) Aber nu, weg von den Tabakköpfen, bischen durchs Angebot geraucht den Monat, hier mal ne Marlboro xxxl; wtf 10 Euro für 34 … seid ihr bekloppt oder was? Naja nu und dann mal billigere, aber sind schon Hirngespinstpreise hörma.  Also dann jetzt zum Monatsende hin mal wieder Stopfen versucht, na das sind ja schon normalere Preise. Aber auch nur Billigzeug und nicht mehr den guten Piel Roja, is ja auch zu teuer wenn man so 3-4 Packen bräuchte für nen Monat und dann sind das ja nur 30g statt 40g in „normalen“ Packungen. Aber äh wo war ich .. ja Bong weg … Mensch was ein Fortschritt wird mir gerade erst klar. Keine Bong stehen zu haben, das erste ma seit … wadd …20 Jahren?

Heilige Sch..sse. Unfassbar. Erstma nen Kaffee; (3 Uhr morgens) muss durchmachen um mir heut vormittag ein neues Quetiapin-Rezept zu holen, Sonntag abend sind die alle.

Na jedenfalls weg ist sie. Gibt ab jetzt nur noch gestopfte Kippen. Hatte ja noch eine Packung Hülsen im Schrank, dachte ich probier ich ma aus. Die Hülsen sind so alt … da ist noch nen Loch drin vom Spitzohr. Die hat da mal reingebissen und wie lang ist die nun schon weg?  5 Jahre? 4 Jahre? Uff.

Jedenfalls äh, Einfach weggeschmissen das Ding, wird wohl noch ein paar Tage anhalten bis ich das tatsächlich verarbeitet hab. War aber auch schon seit gut 2 Wochen in Arbeit. Denk da schon länger drüber nach. War ja nunmal so ein 55cm Glasmonster, eigentlich wollt ich die bei Gelegenheit mal … ja was? … in nen Sack stopfen und klein hauen. Aber is son Lärm und wenn da doch Splitter rumfliegen? Was für ne Arbeit.  Immer blöde Ausreden gefunden fürs Rausschieben. Nene waren halt am Sack vollmachen und dann wars einfach soweit, Zack hitti Zopp und rein damit. Alles an Zubehör was da noch so rumgammelte, gesammelte (leere) Weedtütchen, Siebe etc. alles weg. Schöner Schritt.

Tjoa is halt so. Und sonst, 9 Monate Hundlos, traurig. Aber momentan fehlt einfach immer noch die Kohle. Und man gewöhnt sich langsam traurigerweise dran. Das Gefühl dafür wie es war mit Hund verschwindet allmählich. Und der Gedanke daran macht noch trauriger. Und man fühlt sich als würde man die Hunde verraten, welch grossartige Zeiten waren das mit den beiden. Selbst als sie so krank wurden/ waren.

Nie hatte mans besser im Leben. Weg. Vorbei die Zeiten.

Ist auf keinen Fall für die Ewigkeit so. Ein neuer Hund wäre kein Verrat, nur die Hundelosigkeit. Ein neuer Hund würde sagen: Man braucht den Ersatz. Hundelosigkeit gibt das Gefühl man hätte es nie genossen.Wären zuviele Zwänge, viel Arbeit. Wars natürlich auch alles, Arbeit/Zeit/Geld. Und natürlich „geniesst“ man es auch gerade nach 15 Jahren mit Hunden, nicht alle Paar Stunden rausgehen und sowas. Keine Verantwortung und keine Verpflichtung. Aber die positiven Sachen haben einfach bei weitem überwogen. Endlose Liebe trotz „dem ganzen drum und dran“. Und nu, leer, ist einfach furchtbar.

Aber mit dieser Mini-Hartz-Frührente geht ja nichts wenn man auch noch nen Hund hat, der braucht Zeit, der braucht Geld, vor allem „gutes“ Futter. Leckerlies, mal nen Spielzeug. Und erstmal die Anschaffungskosten … hör mir auf.

Da müssen leider erstmal andere Anschaffungen sein. Mal Klamotten, man kann ja nicht ewig mit einer Hose rumhampeln und einem Paar brauchbarer Schuhe. Mal n Bettlaken/generell Bettwäsche, innen wie aussen, die neue Matratze musste ma sein. Ja Haushaltsanschaffungen eben, und natürlich auch leider die neue Grafikkarte zum WoW zocken, da ging ja nichts mehr zum Schluss vom alten und erst recht nichts mehr seit Erscheinen des neuen Addons. Macht zwar auch alles nicht mehr so viel Spass wie „früher“, das Zocken. Man verballert da ja doch ne ganze Menge Zeit für. Aber man hat halt seine Leutchen, mit denen ich ja nun schon anderthalb Jahre zusammen zock und es ist ein sehr netter meist lustiger Haufen. Ganz ohne muss auch nicht sein. Ist eine kleine Realitätsflucht keine Frage. Und ich bin ja auch sonst in nichts so gut wie im WoW zocken. Und die ganze Arbeit welche man da reingesteckt hat, will man natürlich auch nicht so einfach aufgeben. Wie lang zocken wir da schon? 10 Jahre ungefähr? Sogar ziemlich genau 10 Jahre „Veröffentlichungsdatum Wrath of the Lich King 13. November 2008“

Egal, nicht immer ins Thema WoW abschweifen verd..mmt! Also weiter im Text;

Hab es vor 2 Monaten auch endlich geschafft tatsächlich jeden Tag anderthalb Stunden spazieren zu gehen. Um genau zu sein.. an dem Tag nach dem letzten Artikel angefangen. Ging knapp zwei Wochen so, und dann gings los mit Füsse kaputt, Platarfasziitis und vorbei wars wieder. Konnt fast 5 Tage nichtmehr laufen.  Naja dann kam das neue WoW-Addon und ich hab als erstes eine Woche fast komplett aussetzen müssen weil ich unglaublich üble Rückenschmerzen bekommen hab. Anderthalb Wochen ausgesessen; bzw. grösstenteils ausgelegen, sitzen/ stehen/ gehen ging fast gar nicht. Ibuprofen eingeschmissen, die halfen nur sehr wenig. Eigentlich ja untypisch für mich, normal hau ich mir bei egal was, Zahnschmerzen, Kopf, der übliche Rücken-Aua-Mist etc einfach n paar Ibu rein und dann geht es nach ein paar Tagen wieder. Als es dann aber nach einer Woche nicht besser wurde bin ich zum Hausarzt (auch noch zu einem Fremden weil mein Lieblingsarzt im Urlaub war) und der hat mir dann Diclos verschriebe.

Die Sch.ssdinger helfen bei mir ja mal überhaupt nicht, da könnt ich genauso gut Smarties futtern. Naja dann 5 Tage später endlich einen Termin beim Orthopäden, hat mir Novaminsulfon verschrieben, weil ich ihm extra gesagt hab ich will keine Opiate. Die wären seine erste Wahl gewesen, hab ihm auch erklärt, dass es wegen der früheren Suchtproblematik etc.  nicht gut wär. Hat er echt gut aufgenommen eigentlich. Haben noch ein bischen geplaudert und als ich ihm dann erzählt hab das ich unter anderem auch noch Antidepressiva etc nehm um Wechselwirkungen abzuklären und auch wegen der Pantoprazol, welche ja die Calciumaufnahme der Knochen hemmen, die Blutdrucksenker ja auch Probleme machen könnten mit gewissen Schmerzmitteln, usw und so fort. Dafür hat er mich aber lieber an die Apotheke verwiesen um das abzuklären, weil die da nunmal viel mehr Ahnung haben. Wodurch er sich bei mir auch nochmal zusätzliche Pluspunkte verdient hat.

Und dann stellte er sogar plötzlich noch andere Fragen wie z.B. was für Zwangsstörungen ich denn so hätte… das hat mich erst einmal völlig aus der Bahn geworfen, das hat ja schon lange keine Arzt mehr gemacht. Aber ähm, also Wechselwirkungen;

Wir informierten Apothekerblogleser wissen da ja Bescheid, Apotheker können sowas einfach besser. Ein kleines Dankeschön mal wieder an meine Stammapotheke, ihr seid die Besten! Und nunja .. für die restlichen 4-5 Tage Schmerzen hab ich insgesamt nur 7 Tabletten verbraucht. Eine gute Portion Schmerzen ausgehalten die Tage und dann wars auch vorbei. Tjo nu, Ultraschall/ EKG / Röntgen alles für die Katz. Ist nichts, wohl nur ein bischen verspannt, 2 Wochen, dann macht man den ganzen Quatsch mit Arztbesuchen etc und dann gehts einfach weg. Hätt meinen Rücken ja schon wieder schlagen können für solchen Nonsens. Viel Ärger für nüscht. Najo ist halt so.

Was anderes; Die Terrasse ist endlich fertig! So richtig die Hecke entkernt. Grossteils Moos weggeschrubbt, Viele Säcke mit Unkraut gefüllt. Insgesamt die 3 Monate 6 oder 7 grosse Braune Säcke vollgemacht. Wer die nicht kennt; hier unten in Stuttgart kann man so grosse Unkrautsäcke kaufen, 10 Euro das Stück, müssten so 100Liter-Säcke oder mehr sein. Jedenfalls kauft man die und kann sie dann kostenlos zur Abholung anmelden.

Jedenfalls eeecht viel Zeugs gewesen. und nu ist die Terrasse so … nett… Ich freu mich wirklich jedes Mal wenn ich zum Rauchen rausgehe. Ich mein die ist fast .. die Hälfte unseres Zimmers zusätzlich. Jedenfalls echt nett jetzt draussen. Das letzt mal wurd die vor einigen Jahren gemacht. Da hab ich „damals“ aber auch die kompletten Fliesen mit ner Stahlbürste abgeschrubbt. Aber die Hecke wurd da auch nicht gemacht, die konnte jetzt bestimmt 13 Jahre wild wuchern. Die Büsche auch jetzt erst das zweite Mal in den 13 Jahren gemacht. Aber toll, einfach Klasse wie frei man da jetzt atmen kann. Frei atmen .. beim Rauchen, mit ner vierspurigen Zubringerstrasse vor der Tür … aber ihr wisst ja was ich meine.

Den grössten Teil hat aber auch meine bessere Hälfte gemacht. Aber war auf jeden Fall ein nettes Projekt. Als nächstes steht dann nochmal wieder der Kellerraum an. Hier drinnen auch schon den Kleiderschrank sortiert. Es werden immer weniger Ecken in denen was zu tun ist.

So nebenbei, ich find das Stopfen ja echt toll. Man kann die Zigarette immer so schön anpassen. Braucht man so wie jetzt gerade eine Denkpause (womit ich sowohl Pause VOM denken als auch gleichzeitig eine Pause ZUM denken meine) dann stopft man sich halt eine bischen festere. Da kostet das Rauchen dann etwas mehr Zeit, bringt aber auch mehr Pause. Oder braucht man nur eine zum kurz mal durchziehen, wie z.B. während nem Raid, wo man nicht so viel Zeit hat. Nur aus Nervosität, als Mini-Pause, dann eben etwas lockerer stopfen.

So aber nicht schon wieder abschweifen, weiter im Text.

Worauf wollt ich jetzt weiter hinaus… Ähm. „Blablabla nachlesen“, die Ecken werden weniger. Ja genau. Hrm. Der grosse Plan. Ja ich weiss ja gerade nun nicht so richtig, wo soll das hinführen? Machen wir das tatsächlich noch um „baldmöglichst“ nach Kiel zu ziehen? Oder machen wir das doch um erst einmal hier zu bleiben, machen wirs uns gemütlich und bleiben dann noch etwas um das auch zu geniessen oder machen wir immer noch „nur“ klar Schiff hier damit wir vielleicht doch einfach ein besseres Gewissen haben können wenn wir hier abhauen und die ganze Wohnung nicht völlig verwahrlost ist. (Was sie natürlich nicht ist, aber ich meine vom Standpunkt her.)

Holen wir uns bis dahin noch einen neuen Hund, oder dann eben erst in Kiel. Und wenn ja wie lange bleiben wir denn jetzt hier und wann wäre dann der passendste Zeitpunkt für einen Hund?

Ich hab ja auch gerade mal wieder versucht mir einen Psychologen zu suchen, weil es einfach Zeit dafür wird. Aber was ist wenn ich denn dann vielleicht doch das Glück habe recht schnell einen „guten“ zu finden. Inwiefern verschiebt sich dann das nach Kiel ziehen. Oder eben nicht und ich hab dann bestenfalls einen Psychologen für einen Monat, wir reissen grad erst die Wunden auf um darin rumzustochern und dann sind wir hier weg.

Haben plötzlich eine Wohnung in Kiel und dann muss ich mir wieder was neues suchen, was dann auch wieder einige Monate in Anspruch nimmt und in der Zeit muss ich doch wieder selbst grübeln. Und dann der ganze Umzugsstress … und ach was da nicht alles zukommt, Ämter ummelden , Wohnung finden, Genehmigungen bei den Ämtern einholen und überhaupt der ganze Mist. Und dann die Medis … ich würd ja eigentlich im Moment schon wieder gerne etwas höher gehen. Ich hab in letzter Zeit nämlich doch schon wieder mehr Symptome, Panikattacken, Depriphasen über mehrere Tage, Konzentrationsstörungen und totale Probleme den Arsch hochzukriegen bei Diät und Spazieren. Willensstärke tendiert momentan so gegen 0. Ich wollte das Rauchen ja eigentlich vor 2 Monaten aufgeben, habs ne Woche durchgehalten und dann kam die grosse „Test-Zigaretten-Vernichtungsphase“ gleichzeitig mit dem neuen WoW-Addon und den Rückenschmerzen.

Naja und für die neuen Psychologen (eine Gemeinschaftspraxis direkt hier um die Ecke) gab es ein Kontaktformular, wofür ich erstmal eine kleine Zusammenfassung meiner Geschichte schreiben sollte. Hat einige Stunden gedauert aber hab es dann irgendwie noch fertig bekommen. Und was ist passiert? Man zerreist sich seelisch um so eine Zusammenfassung von über 20 Jahren Krankheitsverlauf, inklusive der verschiedensten Drogenindizierten Störungen/ Verbesserungen, der Alkoholabhängigkeit usw. usw. alles wirklich einigermassen kurz und prägnant zusammen zu stellen und dann melden die sich nicht einmal! „Wenn wir uns eine Woche nicht melden haben wir halt gerade keine Plätze setzen sie aber auf die Warteliste.“ Also wirklich nur ne automatische Antwort und das wars … und seit dem nichts mehr. Und sogar extra eine neue Email-Addresse angelegt, so richtig mit Klarnamen, statt meiner 22 Jahre alten Web.de-Addresse mit unpassendem Nicknamen von frühester Jugend!

Sowas macht einen echt fertig. Tjoa, aber das heisst dann eben doch nochmal weitersuchen. Aber ich weiss halt echt nicht wie dringend, also eigentlich schon dringend ausser aber wenn wir „bald“ umziehen, es sieht ja momentan leider nicht so aus als würd das sobald losgehen. Die Beste Gelegenheit war ja nunmal Anfang letzten Jahres, als meine Oma gestorben ist und die Wohnung in Kiel vakant war.  Da haben wir ja so richtig angefangen mit ausmisten und aufräumen. Erlaubnisse vom Amt eingeholt etc, den „hintern aufgerissen“ auf gut Deutsch. Schnell fertig werden mit der Wohnung.

Aber dann klappte das ja nicht. Danach wurd das Schlappohr plötzlich wieder krank und .. naja Mist halt. Es ging alles schief. Seitdem war ich ja auch schon nicht mehr bei meinem Psychiater, ich hab mich bei jenem ja eh nicht wirklich wohl gefühlt und bisher verschreibt mein Hausarzt ja zum Glück fleissig weiter den Kram. Aber halt die alte Dosis, wer weiss ob er das jetzt auch mitmachen würde wenn ich ihm sag das ich wieder an der Dosis rumdoktern will. Hatte schon kurzzeitig angefangen, aber momentan hab ich ja nur die 300er Quetiapin, und davon ne halbe auf einen Schlag hoch, das hat mich schon ein wenig umgehauen. 150mg plötzlich mehr knallt doch etwas sehr rein, kam gar nicht mehr aus dem Bett.

Komm ich momentan aber auch so schon wieder kaum, selbst als ich die nach ein paar Tagen wieder abgesetzt hab. Aber einfach mal so völlig untherapeutisch da rumbasteln ist Mist.

Naja also wäre es doch relativ dringend was neues zu finden. Aber selbst im besten Falle dauert eine solche Aktion ein paar Monate. Es muss ja … aber ich hab so eine Panik wenn ich daran denk; bin dabei gerade echt hilflos und dann noch die Verwirrtheitszustände ständig. Völlig hin- und hergerissen. Und vor allem steht der nächste Besuch bei der Familie auch so langsam ma wieder an. Das drückt auch wieder sehr stark auf die Nerven. Läuft momentan alles etwas aus dem Ruder.

Ich bekomm sogar momentan wieder „körperliche“ Symptome, so richtig wie auf Entzug ab und zu. Heiss- Kalt- zustände, Zitternde Hände, Muskelverspannungen etc.

Also irgendwie alles mehr schlecht als Recht.

Schauen ob sich da die nächsten Tage, notfalls Wochen, was ändern lässt.

Und wer noch nicht genug gelesen hat, dem häng ich mal die „Psychologen-Bewerbung“ an. Wie gesagt hat es so einige Stunden, viel Kaffee und noch mehr Nikotin und einige Tränen und Zusamenbrüche gebraucht aber das Endergebnis ist eigentlich „gelungen“, denk ich mal so..

Momentan werde ich nur medikamentös behandelt, ohne therapeutische Begleitung.
Ich nehm zur Zeit 200mg Doxepin, 100mg Trimipramin und 900mg Quetiapin am Tag,
Mein letzter Therapeut war Dr. „entfernt“, ich war allerdings das letzte Mal im März 2017 bei ihm.
Wegen verschiedener Umstände hatte ich pausiert
und seitdem nicht geschafft mir einen neuen Therapeuten zu suchen.
Angefangen hat der momentane Behandlungszyklus vor etwa vier Jahren.
Grösstenteils wegen einer Angststörung die mich schon seit über 20 Jahren begleitet,
allerdings auch wegen Aggressionsproblemen, Halluzinationen, verschiedenster Zwangsstörungen,
heftigen Stimmungsschwankungen, Depressionen und Soziophobie.
Ich bin seit etwa meinem elften Lebensjahr in Behandlungen, mit einigen Jahren Pause,
bei verschiedenen Therapeuten und verschiedenen Diagnosen. Angststörung, Schizophrenie, Bi-Polare Störung, Post-Traumatische Belastungsstörung etc.

Seit meinem 13 Lebensjahr war ich alkoholabhängig und bin seit nunmehr 3 Jahren ohne therapeutische Begleitung Trocken.
Zusätzlich hab ich eine sehr bewegte Drogenvergangenheit seit meinem 14ten Lebensjahr.
Unter anderem nahm ich Heroin, Kokain, Ecstasy, Opiate in verschiedenen Abhängigkeitszyklen
und war auch deswegen einige Male in Behandlung. Gestaffelt in Substitutionstherapie mit Polamidon und Methadon.
Mein letzter Entzug war vor ungefähr sieben Jahren und seitdem bin ich komplett clean und Substitutionsfrei.

Dadurch war es natürlich immer sehr schwer meine psychischen Erkrankungen vernünftig zu erkennen und zu behandeln.

Die letzten zwei bis zweieinhalb Jahre unter der medikamentösen Behandlung verbesserte sich mein Zustand kontinuierlich.
Viele der Zwangsstörungen hab ich sehr gut in den Griff bekommen, die Aggressionsprobleme haben sich fast
gänzlich verflüchtigt, Die Angstattacken sind stetig weniger geworden, wenn auch nie ganz verschwunden.
Ich konnte wieder einigermassen gut schlafen und die Depressionsphasen wurden auch weniger.
Allerdings häufen sich die Beschwerden in den letzten Zwei Monaten wieder.
Und geplant war es schon seit Jahren endlich eine Psychotherapie anzugehen,
ich hab es nur leider bisher nicht geschafft.

So, aber damit auch Schluss für heute, muss nachdenken. Und es gleichzeitig vermeiden. Ach ihr wisst ja wie das ist. Phasen, Symptome und ab und zu nen Keks. Und ich hab keine Kekse. Verd..mmt.

 

Aber eins noch .. Ich empfehl euch mal eine Band, allerfeinster old-school-metal, geniale Cover, unglaub fantastische Eigenprodukte wie … Cirice und Crucified und RATS!!! genial…  Jedenfalls hört einfach mal rein. Ghost (aka Ghost B.C.) Echt geiles Zeug, läuft bei mir im Moment sehr häufig.

Ähm ja und Schluss.

 

„Wenn man das Leben nicht in eine Geschichte verwandelt, dann wird es die Geschichte einer anderen Person.“  Terry Pratchett.

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„Aus dem Moment wurde ein langer Moment, und auf einmal war es ein sehr langer Moment – so lang, dass schwer zu sagen war, wo all die Zeit herkam. “ Douglas Adams

Uff, zwei Monate seit dem letzten Post. Das ist ja nicht so schön, aber es passiert halt auch nichts so wirklich. Hab wieder etwas zugenommen seit ich „mit dem Rauchen aufgehört“ hab. Zumindest halbwegs. Seit drei Wochen keine Tabakköpfe mehr, die erste Woche insgesamt tatsächlich nur 2 Zigaretten, seit dem eher so ein bis zwei Zigaretten am Tag. Ich denk dabei werd ichs vorerst auch belassen, sind ja doch immer mal wieder Situationen in denen ich endlos nervös bin und jedesmal was essen geht ja auch nicht. Bin schon wieder bei 150 Kilo, also 10 wieder rauf. Ist ärgerlich, aber was soll man machen? Hanteltraining wieder eingestellt, so gut wie keine Spaziergänge. Einkäufe mach ich ja auch so gut wie gar nicht mehr seitdem die bessere Hälfte fit ist und jene fast durchgehend übernimmt. Man ist also furchtbar faul und gemütlich.

Andererseits aber … ist im grossen und ganzen gesehen auch nicht schlimm. Wenn man mal drüber nachdenkt was ich inzwischen so alles geschafft hab. Erst die Drogen / Substi-Medikamente vor einigen Jahren aufgegeben. Dann den Alkohol. Sind ja auch schon zwei-einhalb oder sogar drei-einhalb Jahre die ich trocken bin. Bin seitdem ja auch in Behandlung und nehm fleissig meine Anti-Depressiva/das Neuroleptikum. Ich hab meine Zwänge gut im Griff, kaum Panikattacken, Depressionen nur noch ganz selten. Wobei selten natürlich relativ ist. Zwei oder drei kleine Panikattacken die Woche, Zwänge melden sich in etwa genauso häufig. Depressionen allerdings zwei mal im Monat im Schnitt. Die halten dann wiederum aber auch bis zu drei Tagen an. Dafür so gar keine Wutausbrüche mehr. Absolut gar nicht, der letzte ist bestimmt ein Jahr her und war auch „damals“ schon fast komplett in den Griff zu bekommen.  Die letzte Halluzination dürfte inzwischen fast drei Jahre her sein, deswegen bin ich ja anfangs zum Arzt und hab mir die Tabletten verschreiben lassen. „Früher“ als mir der erste Arzt dann noch homöopathische Baldrian-Tabletten verschrieben hat .. die ich dann komplett selbst bezahlen durfte, 30 Euro jeden Monat, für Tabletten die nicht das geringste bewirkt haben. Das war nicht ganz so witzig.

Najo Schwamm drüber, hab dann ja den Arzt gewechselt und Glück gehabt, dass mir der nächste dann genau das verschrieben hat hat was ich wollte. Die Doxepin waren das erste. Kurz darauf dann noch die Quetiapin, die Kombination war schon sehr hilfreich. Kurz darauf kam ich dann ja zu dem Psychiater (halbes Jahr Wartezeit für einen Termin). Und der hat dann noch Abends auf Trimipramin statt Doxepin gewechselt, weil das „beim Schlafen helfen sollte“.Hat zwar nicht so geklappt aber das ist ja auch Nebensache. Richtiges Schlafen hat doch eh nichts mit der Uhrzeit zu tun.

Naja, danach war es ja eigentlich nur noch Feinarbeit mit der Dosis-Einstellung. Ein grosses Danke dabei mal an die beiden Ärzte. Wenn ich mir überlege, wieviele Dutzend Ärzte und vor allem Psychologen und Psychiater ich seit meinem zehnten Lebensjahr konsultiert hab und wie viele Medikamente und vor allem auch Medikamentenkombinationen ich ausprobieren musste über all die Jahre. Und nichts hatte geholfen. Wobei natürlich aber auch immer der Alk und die Drogen mitgespielt haben, das hat es ja auch noch „unnötig“ verkompliziert. Aber wenn … ja wenn man die Zeit zurückdrehen könnte und gleich mit der richtigen Kombination hätte anfangen können vor zwei Jahrzehnten, das wär doch nett. Aber andererseits hätte ich dann vermutlich niemals die beiden wundervollen Hunde gehabt, das wäre schon viel zu schade. Und meine bessere Hälfte hätt ich dann ja natürlich auch nicht kennen gelernt, wär genau so doof.

Ja nu, Vergangenheit heisst so weil sie vergangen ist.

Aber man kann ja wenigstens an der Zukunft arbeiten. Wär natürlich schön wenn ich irgendwann heraus finden würde worin ich wirklich gut bin und was mir „Spass macht“ will ich es ma nennen. Naja Berufsfindung halt. Hat ja nie so richtig klappen wollen. Einige Sachen ausprobiert aber hat nie irgendwas so richtig gefruchtet, eher gefrustet. Ha. Was ein Wortspiel. Sorry, ein bischen flacher Humor muss auch mal sein. Anstrengendes Thema.

Nun ja man muss halt mal schauen wie sich das Ganze weiter entwickelt. Es geht ja weiterhin stetig bergauf.

Alpträume werden auch immer weniger, wobei Träume ja auch so schon anstrengend sein können. Wenn Dinge zu schön sind um wahr zu sein, zum Beispiel, man dann aufwacht und erkennt es war alles nur geträumt. Kommt ja auch mal vor, in letzter Zeit sogar schon drei Mal. Auch furchtbar. Oder Träume von den Hunden und dann wacht man auf und sie sind nicht mehr da. Ganz ganz übel.

Und sonst so… hm, in drei Wochen kommt nun endlich das nächste Addon für WoW, ab da wird Zeit erstmal wieder Mangelware. Soviel zu tun. Egal. Bevor wir abschweifen machen wir mal Schluss.

Danke fürs Lesen, man sieht sich. Und nicht ärgern lassen. Leben ist zu wichtig um sich über Kleinigkeiten aufzuregen,

Wow .. mir fällt das erste Mal nicht direkt ein tolles Zitat ein … Das ist aber nicht schön. Na gut dann geh ich mal eine rauchen und denk drüber nach. Der Artikel ist sogar auch noch namenlos bisher … wie kann sowas bloss passieren, seltsam. Liegt bestimmt daran das ich noch keinen Kaffee hatte. Ohne Kaffee geht im Oberstübchen ja mal gar nichts. Vor allem in letzter Zeit. Die Medikamente scheinen nämlich etwas stärker zu wirken seit das Nikotin fehlt. Hab ich mal drüber gelesen und es beobachtet in den 3 Wochen, da scheint es tatsächlich einen Zusammenhang zu geben. Bin die erste Zeit fast ständig nur noch müde gewesen, noch etwas entspannter als sonst und ähnliche Effekte wie bei einer leichten Dosis-Steigerung. Sehr interessant das Ganze. Scheint sich nämlich auch gerade wieder zu fangen. Hab die ersten zwei bis zweieinhalb Wochen diesen Monat fast 20 Stunden am Tag schlafen „müssen“. Inzwischen bin ich wieder auf die normalen 12 Stunden runter.

 

„In drei Worten kann ich alles zusammenfassen was ich über das Leben gelernt habe; Es geht weiter.“ Robert Frost.

Edit: Namenlos hat sich damit auch erledigt. Feini.

Unter anderem…

Einmal da hin >>> Wer bin ich bzw was soll der Blog-Seite <<< weil da was neues steht und das furchtbar wichtig ist. Ein kleiner Kommentar zu dem neuen Datenschutz-Gedöns.

Kurz gefasst ist es schon böse einen Blog zu haben weil Daten verarbeitet werden. Werde versuchen noch genauer herauszufinden wie und warum und was ich da tun kann/muss um den Blog zu erhalten. Ist ab heute soweit ich weiss. „Teilen-Knöpfe“ sind raus weil ganz besonders böse und anscheinend müsste ich auch die Kommentare rauswerfen, (was ich nicht will, ich liebe doch euer Feedback) sehr traurig das Ganze. Jedenfalls werd ich das ganze wohl über irgendwelche externen Plugins ändern müssen, für welche ich aber erstmal zur Kasse gebeten werde um sie nutzen zu können. Also werdet ihr wohl direkt euer Einverständnis geben (müssen) wenn ihr doch kommentiert, weil auch da Daten verarbeitet werden. Merke: Internet ist jetzt böse weil alle alles wissen wollen und in euren Kontaktdaten rumschnüffeln, welch Überraschung.

Ja nu wie die Nordler sagen. Isso.

Ansonsten zu unwichtigerem, kurzes Update. Mir gehts soweit ganz gut, Diät stagniert gerade wieder etwas, nachdem die ersten 10-12Kilo runter sind hängts seit knapp einem Monat wieder fest, die übliche Faulheit greift wieder um sich. Kleinere Änderungen werden allerdings schon umgesetzt, häufigeres Haushalt schmeissen unsererseits z.B. Mal nen Spaziergang einfliessen lassen. Solche Dinge. Grundlose Panikattacken werden stetig weniger, bzw. sind kaum noch vorhanden. Zwänge sind grösstenteils beherrschbar. Ich spiel immer noch/ schon wieder zuviel World of Warcraft. Gerade jetzt, während viele Leute noch eine Pause einlegen, bevor im August das neue Addon ansteht, mach ich eigentlich noch mehr. Dinge nachholen, Chars vorbereiten usw. Grösstenteils unnötiger Unfug und die „nötigen“ Dinge beanspruchen relativ viel Zeit. Neuen Hund gibt es noch nicht und wird wohl auch eher noch ein paar Monate auf sich warten lassen, stehen doch noch einige „für den Haushalt wichtige Anschaffungen“ an. Bin da recht zwiegespalten, einerseits nach 13 Jahren mit Hund ganz „nett“ mal nicht 3-15 mal am Tag raus zu müssen. Das Schlappohr mit der schwachen Blase war da ja doch sehr fordernd. Andererseits fehlt es natürlich trotzdem, gezwungenermassen mal häufiger an die frische Luft zu müssen und auch mit einem „normalen“ Hund „normale längere“ Spaziergänge zu absolvieren. Und die faulen Kuschelabende fehlen natürlich auch sehr. Naja nu, bald wieder, bestimmt. Vielleicht hat das Schicksal da ja doch schon was geplant, nett wärs allemal. Zieht immer noch ganz schön runter an die Hundies zu denken merk ich gerade.

Mh das wärs erstmal soweit.

Lasst euch nicht von den Datenkraken beissen und weiter viel Spass im „Neuland: Internet“.

 

„Natürlich kann man ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.“  -Heinz Rühmann